Bindegewebsmassage
Bei der Bindegewebsmassage (BGM) handelt es sich um eine so genannte Reflexzonentherapie. Typisch an ihr sind ihre neurophysiologischen Effekte. Mittels spezieller Fingertechnik werden Dehnungsreize in unterschiedlichen Schichten und Regionen der Haut durchgeführt. Der Patient verspürt dabei ein charakteristisches Schneidegefühl. Ihre Wirkung beschränkt sich nicht nur auf die lokal behandelten Geweberegionen, sondern zeigt sich im Speziellen auch reflektorisch in den segmental zugeordneten Organen. Durchblutungssteigerung wie auch Spannungsausgleich sind sichtbare und spürbare Reaktionen. Die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems kann aber auch Veränderungen des Allgemeinbefindens auslösen – zum Beispiel Müdigkeit oder Wachheit, aber auch emotionale Veränderungen wie Freude oder Traurigkeit können auftreten.
Anwendungsgebiete
Durchblutungsstörungen, Magen-Darm-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Menstruationsbeschwerden, Migräne, muskuläre Verspannungen und Schmerzsyndrome.